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SchützeScheibe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trainingsgrundlagen

 


 

Seitenübersicht

Aufwärmprogramm
Abwärmprogramm
Neun Schritte zu zehn Ringen:
Krafttraining
Aufmerksamkeit und -Steuerung
Mentales Training
Allgemeines zum Trainingsaufbau im Jahresablauf
Haus des Bogenschießens
Zielsetzung


 

Aufwärmprogramm

Das Aufwärmprogramm umfasst 4 Zyklen (Übungen 1 bis 6) zu je 10 -12 Wiederholungen pro Körperseite. Danach erfolgt das Dehnen.
Benötigter Zeitaufwand für das Aufwärmprogramm: ca. 10 bis 12 Minuten.

Mein Tip: Siehe dazu auch: Aufwärmprogramm Nationalkader (mit Fotos)

Übungen:

  1. Armkreisen (ohne Bogen)

  2. Nackendrücken (mit Bogen)

  3. „Good-Morning“ (mit Bogen)

  4. Oberkörperrotation (mit Bogen)

  5. Kniebeugen (mit Bogen)

  6. Wadenheben (mit Bogen)

 

Dehnen (lang, relaxierend):


Muskel(gruppen):

Fingerbeuger
Fingerstrecker
Trizeps
Bizeps / Brustmuskel
Latissimus
Rückenstrecker
Romboidei und Trapezius
Halswirbelsäule
Quadrizeps
Oberschenkelrückseite
Wade

 

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Abwärmprogramm

Dehnen (kurz, tonisierend):


Muskel(gruppen):

Fingerbeuger
Fingerstrecker
Trizeps
Bizeps / Brustmuskel
Latissimus
Rückenstrecker
Romboidei und Trapezius
Halswirbelsäule
Quadrizeps
Oberschenkelrückseite
Wade

 

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Neun Schritte zu zehn Ringen:

 

  1. Stand


  2. Einnocken


  3. Heben


  4. Ziehen


  5. Kontakt + („drauf bleiben“)


  6. Zielen


  7. Erhöhen (des Bogen zur Scheibe drückens und der Rückenspannung)


  8. Schluss (Schuss mit Nachhalten)


  9. Kontrolle

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Krafttraining

Zeitplan: Jeden zweiten Tag!
Es verbessert die Ansprechbarkeit der Muskelfasern - kein Muskelaufbau!
Die Gewichte sind so zu wählen, dass jeweils bei der ersten Serie gerade noch 10 Wiederholungen (Wh) möglich sind.
Kreuzhohl ð Anspannen der unteren Rückenmuskeln!

  1. Kniebeugen mit Hantelstange              4 Serien – 10 Wh
    ca.40kg für Männer

  2. Armfrontheben                                   4 Serien – 10 Wh
    (Herren mit 4-5kg-Hantel, Damen mit 2kg Hanteln)
    leicht vorgebeugt, Beginn: Unterarme überkreuzt, Arme nach vorne hochheben bis seitlich in die Waagrechte

  3. Armseitheben                                      4 Serien – 10 Wh

  1. Rudern in der Vorbeuge                      4 Serien – 10 Wh
    Vorlage, Ellbogen seitlich heben, Schulterblätter zusammen

  2. Liegestütz                                            4 Serien – 10 Wh

  3. Armrückheben                                     4 Serien – 10 Wh
    Vorbeugen, Arme noch vor und Handflächen nach oben, seitlich am Körper vorbei, überkreuzt am Kreuz halten.

  4. Halteübung                                 5 mal 10 s Handfläche nach oben,

    5 mal 10 s Handfläche nach unten

  5. Arme seitlich waagrecht weggestreckt.

  6. Sit-ups                                     jeweils 10 Wh in den Pausen zwischen den Serien
    10 cm reicht aus, Beine bleiben in der Luft.

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Aufmerksamkeit und -Steuerung

Fokus kann gerichtet sein:

  1. nach innen: in mich hinein
  2. nach außen: außerhalb von mir

 

Steuerung kann erfolgen:

  1. bewusst
  2. unbewusst

 

Konzentrieren kann man sich immer nur auf eine Sache zur selben Zeit.

Fokus gebündelt (kosentrativ)
Fokus verteilt (distributiv), Gesamtheit

Die Konzentration auf keinen speziellen Ablaufteil richten, sondern den Ablauf unbewusst geschehen lassen (wenn trainiert wurde, funktioniert es von alleine) nicht ablenken lassen durch kommende Gedanken oder Umgebungseinflüsse, routinierte Abläufe sitzen im Unterbewusstsein.

Die Psychoregulative Einheit setzt sich zusammen aus folgenden drei Punkten:

  1. Aufmerksamkeit: Fokus, Sinne

  2. Aktivation: Atmung, Gedanken, Bewegung, Sprache, Progressive Muskelrelaxation (Muskeln anspannen, dann bewusst locker lassen), Autogenes Training, Zielsetzung
    Hinweis: Yerkes Dodon’sches Gesetz

  3. Vorstellung: Sinne

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Mentales Training

 

Erlernen oder verbessern eines Bewegungsablaufes durch intensives Vorstellen ohne tatsächlich zu üben.

 

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Allgemeines zum Trainingsaufbau im Jahresablauf

 

Erst Krafttraining, dann mental und wenig Schüsse, danach Reduktion des Krafttrainings.

Trainingsjahr vierteln in:

  1. allgemeine Vorbereitung: Kraft
  2. spezielle Vorbereitung: Schießtechnik, mental, Ausdauer
  3. Wettkampfphase: Ausdauer erhalten, Schießtraining, oft schießen
  4. Übergangsperiode: nach starker Beanspruchung nichts tun, ansonsten andere Tätigkeiten und Sportarten ausüben, zum Spaß schießen.

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Haus des Bogenschießens

 

 

 

Aufmerksamkeits-
steuerung
:

(Siehe unten)

 

Aktivationsniveau
(Erregungsniveau in dem ich mich gerade befinde)

  1. Atem
  2. Autogenes Training
  3. Progressive Muskelrelaxation
  4. Vorstellung
  5. Aktivieren: Atem tief und schnell,
    Bewegung, schnell denken

 

 

Vorstellung
(mentales Training)

  1. Wahrnehmungstraining
  2. ideomotorisches Training

 

 

Umfeld

 

Tätigkeit

(Neun Schritte zu zehn Ringen)

 

körperliche Verfassung

 

Gerät

 

Taktik:

  1. allumfassende Ausrüstung
  2. Regelwerte
  3. Kleidung (Regen)
  4. überlegen, welche Fälle eintreten können
  5. Notfallpackage
  6. wie sehen die Scheiben aus
  7. Wind - Pfeilflug
  8. Pfeilzahl
  9. Reserveausrüstung
  10. Aufwärmen
  11. Mittagspause

 

 

Psychoregulative Einheit, Mentales Training

Handlungsleitendes Selbstgespräch gesteuert
Negativ-Spirale unterbrechen (STOP) ð gerade jetzt, zeig, dass du es gerade jetzt auch kannst

 

Ziel (siehe dazu im Anschluss: „Zielsetzung“)

Motiv (wenig Einfluss des Trainers oder Lehrwarts)

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Zielsetzung

 

Ziel: Was will man beim Bogenschiessen erreichen (z.B. Spaß, Wettkampf), Zwischenziele finden

Ein Ziel soll sein:

  1. Datiert (zeitlich begrenzt)
  2. Erreichbar
  3. Herausfordernd
  4. ein einzelnes Ziel (mit Zwischenzielen)
  5. Messbar (wenn es das nicht ist, ist es nur schießen und nicht trainieren)
  6. mit anderen Zielen vereinbar aus anderen Bereichen
  7. Ausformuliert (aufschreiben)
  8. ein eigenes Ziel (nicht vom Trainer)
  9. Definiert

 

Training hat nur dann einen Sinn, wenn es ein jeweiliges Trainingsziel gibt!

Trainingsziel

Ringzahl:

Zielsetzung: abhängig von Motiv und Ausgangssituation

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